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Die Chronik der Jugendabteilung von 1974 bis heute

In der Festschrift von 1978 ist zu lesen, dass schon immer Jugendarbeit gemacht wurde. Viele haben sich hier als Trainer, Betreuer und Jugendleiter engagiert. An vorderster Stelle ist Otto Stenzel zu nennen, der lange Jahre Jugendleiter, Trainer und Schiedsrichter gleichzeitig war und für seine Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt wurde.

Der erste große Erfolg war die A-Jugend Meisterschaft 1974 mit Trainer Amandus Geng.

1976 erreichte Hans-Uli Schwendener mit der C-Jugend den ersten Platz und konnte in mehreren Ausscheidungsspielen sogar den ersten Bezirksmeistertitel nach Hohentengen holen. Zwei Jahre konnte sich die C-Jugend in der Bezirksstaffel behaupten.

In dieser Mannschaft spielte auch Christoph Amann, der als erster Spieler des Sportclubs in die Südbadischen Auswahl berufen wurde. (Bild 1)

Viele Jugendspieler dieser Zeit sind noch heute im Verein an vorderer Stelle tätig und ihre Kinder spielen z.T. schon wieder in der 1. Mannschaft.

Im Juli 1980 wurde zwischen dem SC Hohentengen und dem FC Stetten eine Vereinbarung über eine Spielvereinigung in der B-, C- und D-Jugend getroffen. Diese Vereinbarung funktionierte sehr gut und in den Jahren 1981 bis 1985 kam auch eine A-Jugend dazu. 1986 kam es zu Unstimmigkeiten und es gab erste Überlegungen, die Spielvereinigung aufzugeben. 1987 wurde sie auf die neue Saison gekündigt.

Jetzt war der Zeitpunkt für einen Neuaufbau der SC Jugend­abteilung gekommen. Thomas Stärk und Siggi Bölle gründeten die erste E-Jugend und auf die Rückrunde 1986/87 wurde die erste F-Jugend gemeldet. (Bild 2)

1989 kam unter Trainer Bernhard Thoma eine D-Jugend dazu. Im gleichen Jahr wurde die A-Jugend mit Trainer Stefan Amann Meister und stieg in die Bezirksstaffel auf. (Bild 3)

In den Sommerferien 1990 initiierte der damaligen Jugendleiter Raimund Hübner das erste Jugendzeltlager, das ein Dauerbrenner wurde und dieses Jahr zum 15. Mal durchgeführt wird. (Bild am Ende des Artikels)

In der Saison 1991/92 kam die erste C?Jugend Mannschaft dazu, die ab 1993/94 in Spielgemeinschaft mit Lottstetten und Dettighofen gemeldet wurde. Vier B-Jugendspieler waren als Gastspieler in Stetten.

1992/93 gewann die F-Jugend mit Kurt Burkhard die Meisterschaft.

Die SG mit Lottstetten bewährte sich, so dass im folgenden Spieljahr die SG C-Jugend bestehen blieb und die B-Jugendlichen als Gastspieler in Lottstetten sind. 1995/96 konnten 2 F, E, D SC Hohentengen und C und B-Jugend in SG gemeldet werden. Die Anzahl der Jugendspieler war inzwischen bei 80, die der Trainer und Betreuer bei 12 Personen angelangt. In diesem Jahr fand die erste dezentrale Trainerausbildung in Hohentengen statt. Es wurde mit Hilfe von Sponsoren ein Jugendbus angeschafft.

In der Saison 1996/97 konnte wieder eine Meisterschaft gefeiert werden. Die B-Junioren, trainiert von Bernhard Thoma, stiegen in die Bezirksstaffel auf. (Bild 4)

In der Saison 1997/98 wurde bei den C-Junioren eine SG mit Stetten vereinbart. Es spielten zwei F, zwei E, D und C, die B-Jugend als SG mit Lottstetten, zwei A-Jugendliche und zwei Mädchen als Gastspieler in Stetten. Die B stieg nach nur einem Jahr wieder ab, die F1 Jugend wird Meister (Trainer Jörg Burmeister).

1998/99 gab es drei Mannschaften in SG mit Stetten (C, B, C-Mädchen), die A-Jugend war eine Spielgemeinschaft mit Stetten, Erzingen, Lottstetten, und seit vielen Jahren die erste A-Jugend in Hohentengen. Sie musste wegen Spielermangel vor Beginn der Rückrunde abgemeldet werden. Die D-Jugend wird Meister unter Kurt Burkhard und steigt in die Bezirksstaffel auf. (Bild 5)

In der Saison 1999/2000 waren neun Mannschaften gemeldet. Davon waren zwei D, C, B, und C-Mädchen mit Stetten, die A-Jugend mit Lottstetten und Altenburg in SG.

Im kommenden Jahr 2000/01 stieg die Anzahl der Mannschaften auf 10, wobei im B-Jugendbereich eine SG mit Rheintal bestand. Die F2 und die C1 Jugend unter Kurt Burkhard wurden Meister (Bild 8).

In der folgenden Saison 2001/02 erreichten zum ersten Mal drei Mannschaften, die D- und C-Junioren und die C-Mädchen, die Endrunde der Hallenbezirksmeisterschaft.

Die B-Junioren stiegen als Dritte über die Relegationsspiele in die Bezirksstaffel auf. Saskia Kohler, die im Kader der U13 des SBFV spielt, wechselte zum SC Hohentengen.

Zur Saison 2002/03 wurde der gängige Meisterschaftsbetrieb für die F-Junioren durch sogenannte Turniertage ohne Wettbewerbscharakter ersetzt (Mannschaftsstärke 5). Dadurch und durch großen Zulauf erhöhte sich die Zahl der F-Mannschaften auf 4 und die Anzahl der Mannschaften insgesamt auf 11. Die Anzahl der Jugendspieler lag jetzt bei 133.

Es war die bislang erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte.

Die C-Juniorinnen wurden Hallenbezirksmeister und vertraten den Bezirk 4 bei der Südbadischen Meisterschaft in Kippenheim. Sie ereichten dort hinter dem SC Freiburg und dem FC Grüningen den hervorragenden 3. Platz.

Die C- Juniorinnen (Bild 6) und die B-Junioren (Bild 7) wurden Bezirksmeister, die B-Junioren stiegen in die Verbandsstaffel Süd auf, und die A-Junioren wurden Meister in der Kreisstaffel und stiegen in die Bezirksstaffel auf (Bild 8).

Insgesamt stellte der SC in dieser Saison 20 Trainer und Betreuer.
7 Personen nahmen in diesem Jahr an einem Trainergrundkurs in Stetten teil. Die E-Junioren aus Ostrach (Hohentengen/Saulgau) kamen zu Besuch.

In der Saison 2003/04 waren 13 Mannschaften gemeldet:  
vier F, zwei E SC Hohentengen, zwei D, C, B, A, C- und B-Mädchen, also sieben Mannschaften, in SG mit Stetten.

Die C- und B-Juniorinnen errangen die Bezirksmeisterschaft. Ebenso erreichten sie zusammen mit der E-Jugend die Endrunde der Hallenbezirksmeisterschaft. Die C-Mädchen verteidigten ihren Titel und belegten bei der Südbadischen Hallenmeisterschaft in Wyhl/Kaiserstuhl den 3. Platz wie im Vorjahr. Insgesamt waren 21 Trainer und Betreuer des SC für die Jugend tätig. Saskia Kohler ist weiter in der Südbadischen Auswahl.

Bei verschiedenen Sichtungstagen wurden Corinna Kohler, Tamara Becker und Dominik Seiz für das DFB Stützpunkttraining nominiert.
Am 09. Juli 2004 konnte Jugendleiter Bernhard Thoma aus den Händen von Bezirksjugendwart Uwe Sütterlin den Preis der Sepp-Herberger- Stiftung für eine bemerkenswerte Jugendarbeit entgegennehmen. (Bild 11)

In diesem Jahr sind 25 Mädchen in den Reihen der Hohentengener Jugendabteilung.

In der Saison 2004/05 nehmen 12 Mannschaften am Spielbetrieb teil. Drei F, ein Groß- und ein Kleinfeld E, C- und B-Juniorinnen SC Hohentengen, und D-Groß-, D-Kleinfeld, C, B, und A in Spielgemeinschaft mit Stetten. Die C- und die B-Juniorinnen ereichten wieder die Endrunde der Hallenbezirksmeisterschaft. Die C-Mädchen belegten den zweiten Platz, die B-Mädchen wurden Bezirksmeister und belegten bei der Südbadischen Meisterschaft in Wehr Rang 4.

Die C- und B-Juniorinnen und die A-Junioren erreichten die Endspiele im Bezirkspokal. Die C-Juniorinnen unterlagen Schliengen mit 0:1, die B-Juniorinnen gewannen gegen Maulburg 8:4, die A-Junioren unterlagen Efringen-Kirchen mit 0:3. Die B-Juniorinnen wurden ungeschlagen Meister der Bezirksstaffel 2.

Anlässlich des Sepp-Herberger-Preises wurde die Jugendabteilung bei der Gewinnausschüttung der Sparkasse mit ? 2000,- bedacht.
Neben dem Spielbetrieb, der inzwischen enorme Ausmaße angenommen hat, wurde von Beginn an großer Wert auf gesellige Anlässe gelegt. So findet in diesem Jahr zum 15. Mal das Jugendzeltlager statt. 1990, beim ersten Mal, waren 25 Kinder anwesend. Heute steht schon eine kleine Zeltstadt auf dem Sportgelände mit ca. 90 teilnehmenden Kindern.

Vatertagswanderungen, Grillabende, Ausflüge der Trainer und Betreuer, Weihnachtsfeiern, Veranstaltung der Kinderfasnacht mit Siggi Bölle, Saisonabschlussfeiern sind nach wie vor feste Bestandteile des SC Jugendkalenders.

Seit der Saison 2011/12 spielen alle Fussballer unter dem Dach des FC Hochrhein.

Über einen längeren Zeitraum hatte sich bereits abgezeichnet, dass das Umfeld für Fußballvereine in kleineren Gemeinden im ländlichen Raum immer schwieriger wird. Die Zahl der Fußballerinnen und Fußballer geht zurück, was in erster Linie auf die demografische Entwicklung zurückzuführen ist. Was sich im Jugendbereich bereits deutlich bemerkbar macht, schlägt jetzt auch auf den Aktivbereich durch, und die Auswirkungen werden in der Zukunft noch zunehmen. Zusätzlich zum Problem der demografischen Entwicklung müssen sich die Fußballvereine auch der Tatsache stellen, dass das Freizeitangebot heute anders strukturiert ist als in der Vergangenheit und vor allem Kindern und Jugendlichen andere Alternativen bietet, die im Wettbewerb zum Fußball stehen.